Stadtpfarrkirche zum Heiligen Kreuz

Die heutige Stadtpfarrkirche von Bludenz steht auf dem Areal des ehemaligen Friedhofs. Hier befand sich einst eine Kapelle, die nach der Verlegung desselben für die Seelsorge der italienischsprachigen Bevölkerung genutzt wurde und deshalb den Beinamen „Welches Kirchlein“ erhielt.

Geschichte des Kirchenbaus

Treibende Kraft für den Bau der Heilig-Kreuz-Kirche war in der Zwischenkriegszeit der damalige Kaplan und spätere Stadtpfarrer Dr. Adolf Ammann. Die Pläne stammten vom Architekten Albert Otto Linder, der einen modernen Entwurf mit elliptischem Zentalbau, einer Flachkuppel und einem rechteckigen Turm im Nordosten vorlegte. Der 1932 begonnene Bau war gleichzeitig ein bedeutendes Arbeitsprojekt in der Zeit der Weltwirtschaftskrise. Die Weihe erfolgte 1934 durch den Salzburger Weihbischof Dr. Sigismund Waitz.

Ausstattung

Der Charakter des Innenraums wird durch die von Carl Rieder geschaffenen Glasfenster geprägt. Zwölf Rundbogenfenster zeigen Symbole der acht Seligkeiten und vier Engel. Darunter sind in runden Fenstern im Arkadenrundgang die zwölf Aposteln dargestellt. Eine moderne Installation mit Glaskugeln unterhalb des Kuppelgewölbes dienst gleichzeitig als Beleuchtung.

Bildquelle: Stadtarchiv Bludenz