Stadtlabor

Raus aus dem Museum.

Rein ins Leben.

Zeig uns dein Bludenz.

HALLO BLUDENZ

Im Stadtlabor erforschen wir gemeinsam Bludenz.
Denn die Experten für ihre Stadt sind die Bewohner selbst.

 Geschichten erzählen – Geschichte erleben 

„Raus aus dem Museum. Rein ins Leben. Zeig uns dein Bludenz“ – mit dieser Aussage wollen wir verdeutlichen, dass ein Museum nicht nur ein Raum voller Geschichte ist, sondern dass Geschichte überall zu finden ist.

Das Stadtlabor ist unterwegs, vor Ort, mitten im Leben, lädt zu Veranstaltungen und Ausstellungen ein, erforscht die Stadt und ist damit ständig in Bewegung.

 Stadtlabor digital 

Mit dem „Stadtlabor digital“ soll zur Sammlung von Bludenz-Wissen beitragen. Dabei wird einerseits auf das bestehende Material zurückgegriffen. Zum anderen entsteht hier eine virtuelle Plattform zum Mitmachen. Alle Bewohner von Bludenz sind Expertinnen und Experten für ihre Stadt. Ihr Wissen wird gesammelt und steht damit allen zur Verfügung, die sich für Bludenz interessieren.

 Mitmachen 

Auf der digitalen Stadtkarte können Orte markiert und mit dem Wissen der Bludenzer*innen erweitert werden. Die User können ihre Geschichten digital mit Fotos, Texten sowie Video- und Audiobeiträgen erzählen. Im Mittelpunkt steht das gemeinsame Sammeln von Erfahrungswissen das durch persönliche Geschichten erweitert wird.

Das Stadtlabor Bludenz ist eine Initiative des Geschichtsvereins Region Bludenz und des Stadtarchivs Bludenz, die vom Land Vorarlberg finanziell unterstützt wird. Der Begriff „Labor“ bringt zum Ausdruck, dass das Forschen im Mittelpunkt steht. Wir möchten dazu einladen, gemeinsam mit den Bludenzerinnen und Bludenzern die Stadt zu erforschen und zu dokumentieren und damit wichtige Themen für ein zukünftiges Stadtmuseum aufzuzeigen. Dabei stehen sowohl die Vergangenheit wie auch die Gegenwart im Fokus, denn auch unsere heutige Sicht auf die Welt wird für zukünftige Generationen Thema in ihren Museen sein.

Gemeinsam Bludenz erforschen – das ist das Motto dieser digitalen Plattform. Alle Menschen, die in Bludenz leben, sind schließlich Expertinnen und Experten für ihre und in ihrer Stadt. Ihr Wissen soll hier gesammelt werden. Gleichzeitig möchten wir über Kooperationen zu bestehende Initiativen die Sammlung beständig erweitern.

Aktuelles

Eröffnung der Sommerausstellung der Stadt Bludenz

18. August 2022, 19 Uhr
Galerie allerArt, Bludenz

Vor 150 Jahren wurde 1872 gemeinsam mit der k. k. privilegierten Vorarlberger Bahn der Bahnhof Bludenz errichtet. Die neue Bahnlinie verband die Stadt im Süden Vorarlbergs mit den anderen Vorarlberger Städten und dem süddeutschen Raum sowie der Schweiz. Die Eröffnung der Arlbergbahn 1884 ebnete den Schienenweg Richtung Osten in die anderen Gebiete der Donaumonarchie. Das wirtschaftliche und gesellschaftliche Leben in der Stadt veränderte sich durch die Eisenbahn grundlegend. Durch die soziale Struktur geprägt, galt Bludenz über viele Jahrzehnte als Eisenbahnerstadt. Die Geschichte der Eisenbahn in Bludenz, die Chronologie des Bahnhofs und die sozialen und wirtschaftlichen Auswirkungen stehen im Mittelpunkt der Sommerausstellung der Stadt Bludenz.

Ausstellungsdauer: 19. August bis 11. September 2022

Zum 150-Jahr-Jubiläum der Eisenbahn in Vorarlberg finden im Sommer zahlreiche Veranstaltungen statt, darunter Nostalgiefahrten zwischen Bregenz und Bludenz. Darüber hinaus veranstalten die ÖBB am 3. September einen Mobilitätstag in Bludenz.

Weitere Informationen:
www.vmobil.at/150-jahre-mobilitaet-von-der-dampflok-bis-zum-sharing-gedanken

Radtour durch Bludenz mit Mag. Christof Thöny bzw. Stefan Stachniß, MA

Samstag, 16. Juli 2022, 16 Uhr bzw. Samstag 13. August 2022, 16:00 Uhr
Vorplatz Bahnhof Bludenz

Für viele Menschen, die vor der NS-Diktatur in die Schweiz flüchteten, war Bludenz eine Durchgangsstation, die mit dem Zug erreicht werden konnte. Das gilt etwa für Franz Weinreb, der sich über das Brandnertal Richtung Schweizer Grenze durchschlug. Solche Schicksale werden bei der Radtour rund um Bludenz thematisiert. Darüber hinaus werden Erinnerungsorte in der Stadt einbezogen, die in der Biografie jener Familien eine Rolle spielten, die sich zwischen 1938 und 1945 in Bludenz aufhielten. Mit der Bitte um Anmeldung unter: archiv@bludenz.at oder +43 5552 63621-247.

Eine Veranstaltung im Rahmen des Projekts „Über die Grenze“ des Jüdischen Museums Hohenems.
www.jm-hohenems.at/programm/ueber-die-grenze

Dienstag, 12. Juli 2022, 18:00 Uhr
Würbel-Areal, Bludenz

Dem historischen Würbel-Areal im Bereich der Bludenzer Vorstadt St. Jakob widmet sich ein seit Ende 2019 umgesetztes Projekt der Stadt Bludenz. Dieses wird aus dem Leader- Programm der Europäischen Union gefördert.
Neben Veranstaltungen und einer Ausstellung ist in den letzten zwei Jahren ein Nutzungskonzept entstanden. Dafür zeichnet sich das Innsbrucker Büro Rath & Winkler verantwortlich. Das umfangreiche Papier soll Möglichkeiten für eine zukünftige Nutzung des Anwesens mit seiner umfangreichen Gartenanlage aufzeigen und bei Entscheidungsprozessen helfen.
Es wird an diesem Tag öffentlich präsentiert und zur Diskussion gestellt. Interessierte Besucherinnen und Besucher können an diesem Tag das gesamte Areal besichtigen.

Open-Air Ausstellung anlässlich der Rad-Hörstationen-
Eröffnung „Über die Grenze“ mit Impulsvorträgen
von Stefan Stachniß, MA – jeweils um 10:00 Uhr,
11:00 Uhr und 12:00 Uhr.

Sonntag, 3. Juli 2022, 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr
Oberer Illrain 17, Bludenz (bei der Radroute Nr. 1)

Tausende Flüchtlinge versuchten zwischen März 1938 und Mai 1945 über Vorarlberg die rettende Schweiz zu erreichen: Verfolgte Jüdinnen und Juden, politische Gegner*innen der Nazis, Deserteure, Kriegsgefangene, Zwangs- und Fremdarbeiter*innen aus besetzten Ländern Europas. Zu diesen Schicksalen markieren entlang der Radroute Nr. 1, von Bregenz bis Partenen, und an ausgewählten Orten in der Schweiz und in Liechtenstein symbolische Grenzsteine mit 52 Hörstationen. Anlässlich der Eröffnung des Rad-Hörweges „Über die Grenze“ des Jüdischen Museums Hohenems, zeigt das Stadtarchiv Bludenz die Ausstellung „Verfolgung und Widerstand. Biographische Aspekte der NS-Diktatur“ von Kurator Mag. Christof Thöny beim Grenzstein von Jósef Wisnicki am Oberen Illrain 17.

Weitere Informationen
zum Rad-Hörweg finden sich unter
www.jm-hohenems.at/programm/ueber-die-grenze

Dienstag, 14. Juni 2022, 18 Uhr
Stadtmuseum Bludenz, Oberes Tor

Vor 100 Jahren wurde das Stadtmuseum Bludenz im Oberen Tor eröffnet. Die zunächst von einem Verein getragene Institution wurde nach dem Zweiten Weltkrieg mit der umfangreichen Sammlung von der Stadt Bludenz übernommen und betreut. Um 1970 erfolgte eine Neugestaltung der Ausstellung, die im Wesentlichen jedoch der Konzeption der Gründungsjahre folgte – in einer Art “Universalmuseum im Kleinen”. Der Geschichtsverein Region Bludenz hat 2002 eine Ausstellung zur Geschichte des Stadtmuseums initiiert und den Ruf nach einer Neugestaltung und zeitgemäßen Ausrichtung erhoben.

Diese Neugestaltung konnte in den vergangenen Jahren im Rahmen eines aus dem Leader-Programm der Europäischen Union geförderten Projekts umgesetzt werden. Die historischen Räumlichkeiten im Oberen Tor wurden umfassend renoviert. Von besonderem Interesse ist ein Stück der historischen Stadtmauer, das in diesem Zusammenhang freigelegt werden konnte und nun unnmittelbaren Einblick in die Epoche der Stadtgründung gibt. Die neue Dauerausstellung rückt diese Epoche und die Geschichte der Stadt bis in die frühe Neuzeit in den Mittelpunkt und fügt sich damit gut in die Räumlichkeiten des Oberen Tores ein. Die Ausstellung kann im Rahmen der Eröffnung erstmals besucht werden. Wir bitten um Anmeldung zu den Führungen, da die Anzahl der Besucherinnen und Besucher beschränkt ist. Die Eröffnung findet in der Herrengasse beim Oberen Tor statt. Die Festrede hält Dr. Andreas Rudigier, Direktor des vorarlberg museums.

Donnerstag, 9. Juni 2022, 19 Uhr
Buchhandlung Tyrolia, Bludenz

Nach seinen thematischen Bildbänden wirft Otto Schwald im Rahmen der Publikation seines neuen Buchs „Bludenz einst & jetzt“ einen etwas anderen Blick auf die Stadt.

Es werden 55 Bildpaare präsentiert, die den Wandel der Stadt Bludenz in den letzten Jahrzehnten eindrucksvoll dokumentieren. Die direkte Gegenüberstellung von historischen und aktuellen Fotografien aus derselben Perspektive verdeutlicht, wie sehr sich das Stadtbild und das Alltagsleben der Menschen im Laufe der Jahre verändert haben. Im Vortrag werden auch noch Bildpaare gezeigt, die aus verschiedenen Gründen keine Aufnahme in das Buch finden konnten.

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